Sheabutter wird aus den Nüssen des Shea-Baumes gewonnen. Dieser wächst in den Savannen-Gebieten Westafrikas (Sub-Sahel-Zone). Seit Jahrhunderten nutzt die einheimische Bevölkerung die pflegenden und heilenden Eigenschaften der Sheabutter. Das besondere an Sheabutter ist der hohe Anteil an Unverseifbarem. In der Sheabutter ist davon etwa 11% enthalten. Zum Vergleich: Avocado-Öl ca. 6%, Sesamöl bis 1,5%, Olivenöl bis 1,2%. Das Unverseifbare in der Sheabutter ist eine ungewöhnlich wirksame Substanz zum Geschmeidigmachen der Haut. In Pflegeprodukten schätzt man die feuchtigkeitsbindende Wirkung auf die Oberhaut.

Sheabutter wird ohne Verwendung von chemischen Zugaben auf traditionelle Weise gewonnen. Die Shea-Nüsse werden zunächst gesammelt und gelagert, bis der optimale Reifegrad erreicht ist. Dann werden die Nüsse gestampft. Die dadurch gewonnene Masse wird erhitzt auf ca. 50 – 60° C. Die Sheabutter wird flüssig, löst sich von den Schalen und wird abgeschöpft. Beim Abkühlen entsteht Sheabutter, eine weiß-gelbliche Masse mit einem leichten Fettgeruch. Bei dieser schonenden Gewinnung bleiben die heilenden und pflegenden Substanzen erhalten.

Sheabutter eignet sich aufgrund seiner Eigenschaften vorzüglich als Hautpflegemittel
Bei Neurodermitis kann Sheabutter die Folgeerscheinungen deutlich lindern. Betroffene Personen berichten, dass nach der Anwendung von Sheabutter sich nach einiger Zeit ein samtiger Film auf der Haut gebildet hat, der dort lange verbleibt.

Massagen mit Sheabutter